Interview: Der Kanton Graubünden setzt flächendeckend auf CMI

Im März 2021 erscheint unser Kundenmagazin in brandneuer Aufmachung. Das ehemalige “CMI Interna” heisst neu “CMI Magazin” und wird Sie inhaltlich wie auch optisch überraschen. Ein Hinweis bereits im Voraus: Das neue Magazin verbindet Beiträge auf verschiedenen Plattformen – CMI Magazin, Webseite, Youtube und Blog. Deshalb lesen Sie den allerersten Beitrag des neuen Kundenmagazins als Kostprobe hier im CMI-Blog. Wir wünschen viel Vergnügen. 

Marc Heuberger, eGov-Verantwortlicher des Kantons Graubünden, berichtet, warum der Kanton auf CMI setzt und wie das Grossprojekt umgesetzt wird.

Drei Fragen an Marc Heuberger, E-Government-Verantwortlicher und Co-Leiter «CMI Kompetenzzentrum» des Kantons Graubünden.

1. Welche Vorteile wird Ihnen die CMI Lösungsplattform in der täglichen Arbeit bringen?

Die CMI-Lösungsplattform unterstützt die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung insbesondere bei der Ablage von Dokumenten und Informationen. Weiter werden durch die vielfältigen Möglichkeiten der Plattform entsprechende Geschäftsprozesse einer Verwaltungseinheit aber auch verwaltungsübergreifende Arbeitsvorgänge abgebildet und standardisiert. Nicht nur die Datenhaltung im Sinne der Geschäftsverwaltung (GEVER) ist für uns sehr wichtig, sondern auch die Archivierung der Daten und damit die Abbildung des Lebenszyklus für die historisch relevanten Informationen und Dokumente. Dies wird mit dem LifeCycle-Modul sichergestellt.

2. Wie ist das Projektteam für die Umsetzung der flächendeckenden Einführung der CMI Lösungsplattform aufgestellt?

Zur koordinierten Weiterentwicklung und flächendeckenden Ausbreitung einer standardisierten CMI-Umgebung und zur Sicherstellung des Betriebs, errichteten wir das CMI-Kompetenzzentrum. Das Kompetenzzentrum besteht aus Mitarbeitenden aus den Bereichen Applikationsbetreuung, Informatik, Businessanalyse, Archivierung. Es unterliegt einer Co-Leitung, bestehend aus einem Business-Analysten des Amts für Informatik sowie dem Leiter Fachstelle E-Government. Mit der typischen Matrixprojektorganisation steuern wir die Arbeitsauslastungen der Mitarbeitenden gezielt und Spezialisten setzen wir punktuell dort ein, wo Notwendigkeit besteht.

3. Was sind die nächsten Schritte im Projekt und Wo gilt es während der Umsetzung grosse Herausforderungen zu meistern?

Das Hauptziel des Projekts ist die Weiterentwicklung, Standardisierung und flächendeckende Ausbreitung der bereits eingesetzten CMI-Plattformen in allen Verwaltungseinheiten. In den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wir – im Nachgang an die bereits abgeschlossene Bedürfnisanalyse – die CMI-Plattformen in ausgewählten Pilotbereichen weiter und bilden definierte Standardprozesse ab. Die daraus resultierenden Erkenntnisse fliessen anschliessend in die Detailanalyse ein. Wir verwenden sie für die darauffolgende flächendeckende Implementierung der CMI-Plattformen.

Bei der Bearbeitung und Umsetzung eines solch umfangreichen Projekts stellen sich diverse Herausforderungen. Da wir CMI parallel zum ordentlichen Betrieb in den verschiedenen Dienststellen einführen, besteht die Gefahr, dass die involvierten Mitarbeitenden überfordert bzw. überbeansprucht werden. Daher gilt es, die Implementierung möglichst pragmatisch und ressourcenschonend zu gestalten.

Gibt es wichtige Punkte anzufügen?

Um ein solch komplexes Vorhaben in dieser Grössenordnung umzusetzen, braucht es einen klaren Auftrag mit einem definierten Ziel und eine starke und gutfunktionierende Projektorganisation, welche das Projekt vorantreibt.

Marc Heuberger, vielen Dank für das Interview.

Was sind Ihre Best Practices bei der flächendeckenden Einführung der CMI-Lösungsplattform? Vielen Dank für Ihren Kommentar.

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